FV Aichhalden

Nach dem sensationellen dritten Platz in der Bezirksliga 1987 folgte 1989 der Abstieg in die Kreisliga A. Doch die Mannschaft gab nicht auf und bündelte Ihre Kräfte. Es folgte 1991 der erneute Aufstieg in die Bezirksliga. Die Meisterschaft konnte die Mannschaft hauchdünn vor dem SV Rötenberg feiern. In der Saison 1991/1992 spielte der FV Aichhalden somit letztmalig „eigenständig“ in der Bezirksliga.

Mit dem Aufstieg in die Kreisliga A 1984 begann ein sportlich goldenes Zeitalter für den FV Aichhalden. 1986 gelang der Mannschaft der Aufstieg in die Bezirksliga. Der vorläufige Höhepunkt des Erfolgs war der dritte Platz in der Bezirksliga 1987, was zugleich die bisher erfolgreichste Platzierung in der Vereinsgeschichte ist. 

Nach den Gründungs- und Anfangsjahren, in denen man sportlich zwischen den Kreisligen C und B pendelte, gelang mit dem Aufstieg 1965 in die Kreisliga A das erste fußballerische Ausrufezeichen.

Nach den Anfängen auf dem Waldsportplatz ging es Anfang der 60er-Jahre in Richtung Reißer. Mit dem Bau und der Einweihung des eigenen Sportheims am Sportplatz sowie des neu eingesähten Rasenplatzes mit Fangnetz und Barrieren wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen.

Nach der Gründung sowie in den ersten Jahren des Bestehens wurde die Fußballspiele auf dem Waldsportplatz des Turnvereins ausgetragen. Erst 1961 wurde das erste eigene Sportheim mit Sportplatz eingeweiht. Hier ein Schnappschuss auf dem Waldsportplatz (ca.1950).

Im März 1948 wurden durch die Franzosen alle neu gegründeten Vereine gesperrt, die Sperre wurde jedoch nach kurzer Zeit wieder aufgehoben. Im Mai 1948 schlossen sich dann die drei Sport treibenden Vereine Athleten, Fußball und Turner zusammen und gründeten den Verein „Sportgemeinschaft Aichhalden“. Die Sportgemeinschaft wurde im Januar 1953 aufgelöst und die Sparte Fußball gab sich den neuen Vereinsnamen „Fußballverein Aichhalden e.V. 1946“.

Das Bild entstand Ende der 40er-Jahre.

Sehr geehrte Mitglieder, Freundinnen und Freunde des FV Aichhalden e. V.,

Der Fußballverein Aichhalden feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Zu diesem stolzen Jubiläum gratuliere ich dem Verein, dem Vorstand und allen Mitgliedern auf das Herzlichste. Zugleich überbringe ich Ihnen die Grüße und Gratulationen des Gemeinderats und der Verwaltung der Gemeinde Aichhalden.

Der FV Aichhalden hat sich von seiner Gründung kurz nach dem Krieg bis heute überaus erfolgreich entwickelt. Seit jeher leistet er ein wertvolles Fitnessangebot für die aktiven und ein Freizeitangebot für die passiven Mitglieder und die gesamte Bevölkerung.

Vor allem im Bereich der Jugendarbeit leistet der Verein wertvolles für das Gemeinschaftsleben. Das gemeinsame Siegen und Verlieren trägt zur Bildung von starken Persönlichkeiten bei. Zudem lernt man im Verein Teamgeist, Offenheit und Akzeptanz gegenüber verschiedenen Charakteren der Gruppe.

Über den sportlichen Bereich hinaus leistet die Theatergruppe des Vereins einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben in der Gemeinde.

Um die hohen Anforderungen an ein vielfältiges, lebendiges Vereinsleben erfüllen zu können und sportliche Erfolge zu ermöglichen, bedarf es engagierter Vorstandsmitglieder, qualifizierter ÜbungsleiterInnen, BetreuerInnen sowie zahlreicher HelferInnen. Daher gilt mein aufrichtiger Dank an dieser Stelle den vielen engagierten Mitgliedern des FV Aichhalden und all denen, die sich in den letzten 75 Jahren uneigennützig in den Dienst des Vereins und damit der Allgemeinheit gestellt haben.

Die Coronapandemie stellt den Verein derzeit vor große Herausforderungen. Der Spiel- und Trainingsbetrieb ist eingestellt, weitere Aktivitäten oder Feste sind nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Daher freut es mich besonders, dass beim FV Aichhalden kreativ aus der Not eine Tugend gemacht wird und immer wieder neue Ideen verwirklicht werden.

Ich wünsche dem FV Aichhalden weiterhin eine glückliche, kontinuierliche und erfolgreiche Entwicklung und hoffe, dass die Fans und Anhänger bald wieder singen können:

„Wenn rot und weiß nach auswärts zieht, beginnt ein lustiges Fußball spielen…“

Ihr

Michael Lehrer
Bürgermeister